Niederheid, Tripsrath, Hochheid, Rischden
Ca. 1950 Einwohnerinnen und Einwohner
1. stellvertretender Bürgermeister: Max Weiler (CDU) © Stadt Geilenkirchen
1. stellvertretender Bürgermeister und Ortsvorsteher: Max Weiler
- Jahrgang 1965, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Töchtern.
- Beruf: Kommunalbeamter.
- Seit 1997 lebe ich mit meiner Familie in Geilenkirchen-Niederheid.
In der Kommunalpolitik bin ich seit dem Wahljahr 2004 aktiv. Seither darf ich Ortsvorsteher von Niederheid sein und ich war bis 2014 sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur (BSSK).
Seit der Kommunalwahl 2014 bin ich Mitglied im Rat der Stadt Geilenkirchen.
Inzwischen bin ich im Haupt- und Finanzausschuss (HFA), dem Rechnungsprüfungsausschuss und dem BSSK tätig. Darüber hinaus bin ich seit 2020 ebenfalls Ortsvorsteher von Tripsrath, Hochheid und Rischden.
Teilweise berufsbedingt, liegen die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit in den Bereichen kommunale Finanzen, Vereine, Feuerwehr und öffentliche Sicherheit und Ordnung.
In meiner Freizeit bin ich u. a. aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr unserer Stadt in der Löscheinheit Tripsrath-Niederheid.
In der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Geilenkirchen am 05.11.2025 wurde ich mit großer Mehrheit zum ersten stellvertretenden Bürgermeister von Geilenkirchen gewählt.
Ich freue mich, dass ich die nächsten fünf Jahre dieses besondere Ehrenamt für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ausführen darf.
Sie erreichen mich über: max-weiler@gmx.de oder über 0177-2095459
Ihr
Max Weiler
Niederheid
Niederheid wurde erstmalig im12. Jahrhundert erwähnt. Es gehörte schon immer zu Geilenkirchen und war somit auch im Besitz der Herren von Heinsberg. Um die Wende zum 20. Jahrhundert war Niederheid noch stark landwirtschaftlich geprägt. Neben Niederheid lag die Siedlung Fürthenrode. Sie wurde um Beginn des 19.Jahrhunderts vom Freiherrn Josef von Fürth errichtet. der den Wald zwischen Niederheid und Hochheid erwarb, rodete und dann seinen Gutshof errichtete. 1968 begann der Aufschwung für Niederheid mit dem Bau der Kaserne und des Gewerbegebietes Niederheid. Später folgte das Gewerbegebiet Fürthenrode. Auf dem ehemaligen Gebiet der Kaserne ist nach dem Abzug der Streitkräfte das Gewerbegebiet Selka entstanden. Niederheid ist somit heute der Gewerbestandort in Geilenkirchen.
Burg Trips © Stadt Geilenkirchen
Tripsrath
Noch im15. bis17. Jahrhundert muss bei der Burg Trips ein Dörfchen namens Trips gelegen haben, dessen Bewohner um 1700 abgewandert sind. Auf der Suche nach einer besseren Siedlungsstätte gründeten diese das heutige Tripsrath. Dort sind in den letzten Jahren einige Neubaugebiete entstanden. Bemerkenswert sind das alte Haus Boomers von 1653 und der alte Tripsrather Hof, der ca. 200 Jahre alt ist. 1952 gründete Wilhelm Wolff ein Betonsteinwerk. Inzwischen wurde der Firmensitz aufgrund von Expansionen ins Gewerbe gebiet Niederheid verlegt.
Hochheid
Der Ortsname Hochheid diente zur Abgrenzung der Lage. Aus der Perspektive des Wurmtals liegt Hochheid auf einer Anhö he, während Niederheid tiefer gelegen ist.
Rischden
Der Name Rischden wird 1503 Rysden und 1505 Reyschden geschrieben. In der Mundart heißt es auch heute noch „der Reeschde"', was sich wohl von Ris, risk, Reisig oder Reeschede. also einen mit jungen Reisig bewachsenen Ort ableitet. Das Leben in der Dorfgemeinschaft wird bis heute von der Landwirtschaft geprägt und hat die Struktur der Ortschaft gebildet.