Geilenkirchen, Hünshoven und Bauchem
Ortsvorsteher Ulrich Müller © Stadt Geilenkirchen
Ortsvorsteher: Ulrich Müller
Ich wurde 1957 im südlichen Schwarzwald geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte ich meinen Wehrdienst bei der Bundeswehr.
Die klaren Strukturen, die Verantwortung und die Aufgaben dort bewogen mich, Berufssoldat zu werden. Es folgten die Offiziersschule der Luftwaffe sowie die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.
Meine berufliche Laufbahn führte mich in zahlreiche westliche Länder, aber auch in Staaten, die früher dem Ostblock angehörten.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick für unterschiedliche Lebensrealitäten geschärft und mir gezeigt, wie wichtig Stabilität, Dialog und ein respektvolles Miteinander sind.
Der Blick auf vieles verändert sich, wenn man Verantwortung nicht mehr nur für sich selbst trägt, sondern für Familie, Kinder und Enkelkinder.
Als Großvater hinterfrage ich Entwicklungen und Zustände in unserer Stadt heute intensiver als früher.
Ich habe mich gefragt, welche Zukunft wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen – und ob es reicht, Missstände zu benennen, oder ob man bereit sein muss, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Aus dieser Überzeugung heraus bin ich im März 2025 der CDU beigetreten. Im November 2025 wurde ich zum Ortsvorsteher für Geilenkirchen, Bauchem und Hünshoven gewählt.
Als Ortsvorsteher verstehe ich mich als Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger - unabhängig von Parteizugehörigkeit oder persönlicher Meinung. Mir ist wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen und gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen.
Geilenkirchen steht vor vielen Aufgaben: Stadtentwicklung, Kitas, Spiel- und Sportangebote, die Interessen unserer Jugendlichen sowie ein gutes Miteinander aller Generationen. Diese Themen möchte ich gemeinsam mit Ihnen anpacken – offen, sachlich und im Dialog.
Sprechen Sie mich an.
Ich bin für Sie da.
Ihr Ulrich Müller
Ca. 14.600 Einwohnerinnen und Einwohner
Luftbild Zentrum Geilenkirchen © Stadt Geilenkirchen
Hünshoven
Erstmalig erwähnt wurde die Kirche von Hünshoven 1217. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Bau der bekannten Kirchenbaumeister Dominikus und Gottfried Böhm. Sie wurde 1951 geweiht und hat die Form einer Burg. In 1380 wurde die Ölmühle an der Wurm in Hünshoven errichtet. Nikolaus Becker,
der in Hünshoven bei seiner Stiefschwester lebte, dichtete hier sein „Rheinlied", welches ihn über Nacht bekannt machte und ihm größte Ehrungen zuteilwerden ließ. Heute gehört Hünshoven zum Stadtkern von Geilenkirchen, nur optisch durch die Wurm getrennt.
Am alten Hünshovener Markt befindet sich die evangelische Kirche und das denkmalgeschützte „Haus Camphausen". Ein städtebaulicher Hingucker ist das „Entree" im Bereich Jülicher Straße/Aachener Straße mit dem Hünshovener Hof und der liebe voll restaurierten „Alten Schule Hünshoven".
Heinrich-Cryns-Sportzentrum Bauchem © Stadt Geilenkirchen
Bauchem
Erstmalig erwähnt als Baychem um 1300; ab1790 wird Bauchem von Geilenkirchen mitverwaltet. Das Wahrzeichen des Stadtteils, der Wasserturm, wurde 1950 in Betrieb genommen, nachdem der erste Wasserturm, der 1903 entstand, im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute dient der unter Denkmalschutz stehende Turm noch als Ausgleichsbehälter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Johann Plum, ein Bauchemer, erster Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen. Er blieb dies bis 1954. Daran erin nert heute der Johann-Plum Platz. Ein weiterer Bauchemer, Heinrich Cryns, war Bürgermeister von 1969 bis1994. An ihn erinnert heute das nach ihm benannte Sportzentrum. Bauchem ist in den letzten Jahren erheblich durch zahlreiche Neubaugebiete gewachsen und reicht im Norden schon fast an Niederheid heran.